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Die Finanzierung der Neuen Moschee für Krefeld ist eine wichtige Frage. Eine Säule stellt die Lokalökonomie dar. Unterstützer der ersten Stunde werden mit einer großen Werbetafel gewürdigt. Ihre Bedeutung für das Bauvorhaben ist größer. (Foto: futureorg Institut)

Wer an der Kreuzung Gladbacher Straße, Ecke Ritterstraße an der roten Ampel steht, sieht noch keine Neue Moschee für Krefeld (NMfK). Stattdessen ragt an der Spitze des leerstehenden Grundstücks ganz prominent eine große Schildertafel. “Özbaylar Flightcenter” kann man darauf lesen. Oder: “Küchenpalast”.

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Rund 13 Schilder zieren den Ort, an dem künftig die Neue Moschee für Krefeld (NMfK) stehen wird. Sie alle zeigen Krefelder Unternehmen, die das Bauprojekt heute schon unterstützen. Mit dieser Sichtbarkeit dankt die Moscheegemeinde den Unternehmerinnen und Unternehmer für ihren Einsatz. Viele Krefelderinnen und Krefelder kennen die meisten Unternehmen nicht, oder wissen nicht, dass die Wurzeln ihrer Inhaber in der Türkei liegen.

Bei “Planet Döner” kann man es noch erahnen, dass die Inhaber türkische Wurzeln haben könnten. Aufgrund seines prominenten Standorts am Ostwall in der berühmten Dönermeile dürfte der Dönerladen vielen ein Name sein. Bei “BaReSa-NRW” ist es wesentlich schwerer. Der Name des Unternehmens verrät eigentlich, dass für den Inhaber, Harun Akkaya, sein Bezug zu Nordrhein-Westfalen seht wichtig ist. BaReSa steht für Bauen, Renovieren und Sanieren.

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“Learn_King” ist ebenfalls so ein Fall. Die Einrichtung für Nachhilfe und Sprachförderung besitzt keine eigene Website. Dafür präsentiert sie sich umso ausgiebiger auf ihrer Facebook-Fanpage. “Festsaal Maxim”, ebenfalls Unterstützer der ersten Stunde, hat seinen Sitz in Viersen. Krefelderinnen und Krefelder, die Gäste auf einer türkischen oder russischen Hochzeit waren, dürften diese Räumlichkeit sehr wahrscheinlich kennen.

Begegnung wird auf diese Weise möglich

Erdinç Sezer, Projektleiter der NMfK, freut sich nicht nur über die Unterstützung dieser Unternehmen. “Das Motto unseres Bauvorhabens lautet aus gutem Grund ‘Mehr als ein Gebetshaus’. Sie wird sichtbar machen, was vorher für viele Krefelderinnen und Krefelder nicht sichtbar war – wie beispielsweise diese Krefelder Unternehmen. Und wo man sich gegenseitig sieht, da wird Begegnung möglich.”